19 Mai, 2009

arbeit ist nicht gleich arbeit

hallo liebe leser,

nun habe ich es geschafft und ich habe einen job gefunden.

seit 31.03.2009 bin ich im kaufmännischen sektor tätig. das unternehmen beschäftigt sich mit politik, menschenrechtsfragen, usw.

ich bin als rezeptionistin, als vertretung tätig. sprich nur 1x in der woche und ab und zu wenn ich gebraucht werde.

das tätigkeitsfeld beinhaltet klassische backoffice aufgaben.

man glaubt es kaum, aber ich habe eine riesentelefonanlage vor mir stehen, die alle 3-5 min klingelt, was in 8-9h arbeitszeit, im notfall sehr ermüdend nervig sein kann. vor allem weiss man nie wie schlecht oder gut der anrufer gerade drauf ist.

also ich bin telefonistin, oder anders das nette lächeln eines betriebs wenn du reinschlurfst, grimmig schaust. bei mir hat es jeder geschafft bis jetzt, das haus fröhlich beschwingt zu verlasen.

es gibt aber auch menschen, die herummeckern, einfach nur stören, ja dann freundlich zu bleiben hu eine tägliche herausforderung.

manchmal bräuchte ich 6 hände und 6 füsse, gleichzeitig. also das adrenalin steigt manchmal sehr hoch.

vor allem wenn ich einen fehler mache wirkt sich der auf andere mitarbeiter aus, und gerade in dem betrieb darf das nicht passieren.

aber gott sei dank ist mir das noch nie passiert. mein arbeitsumfeld ist sehr nett vorallem sehr tolerant und aufgeschlossen. hoffentlich kann ich mindestens 4-5 jahre oder gar für immer bleiben!!

viele menschen sagen zu mir, und was verdienst?

das ist mir sowas von wurscht, ich bin da, um menschen zu helfen, ich glaube ein jeder behinderter kennt das, diesen kampf um einen job, die überzeugungsarbeit die ich leisten musste, zu zeigen, ich bin behindert, aber ich kann arbeiten!!

als ich nach dem vorstellungsgespräch mit grippalen infekt 39 grad fieber rausging, spürte ich diese offenheit der mitarbeiter im ganzen haus.

zu meiner assistentin sagte ich nach dem vorstellungsgespräch: ich glaub uli, da wirds was in dem haus.

knappe 2 wochen danach wurde ich genommen, ich wurde eingeschult, ja und 2 tage nach der einschulung hiess es alleine arbeiten, mir rann der schweiss runter.

keine 2 wochen später hiess es francesca, eine neue mitarbeiterin, übernimm du die einschulung am empfang. oh mein gott, dachte ich, schaffe ich das?

nun sitzen wir zu zweit am freitag, schupfen die bude, ich mache die spätschicht, meine kollegin, die frühschicht. und nein wir sind kein hotel, auch wenn das oft geglaubt wird:)

seit ich dort arbeite, bin ich eigentlich sehr glücklich, politik ist interessanter geworden, mein ziel und mein traumberuf sind erreicht.

als kind habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht als mit menschen zusammenzuarbeiten und ihnen zu helfen. so kann ich mein soziales denken und handeln voll ausnützen. ich mit meinem helfersyndrom!!

das muss ja nichts negatives bedeuten:)

haben sie liebe leser oder du, die ganz persönliche berufung gefunden in form ihres berufs?

ich kann diese frage für mich mit ja beantworten und bin froh, mich dort beworben zu haben!!

man sieht wer kämpft, der kommt an sein ziel!!

so wünsche ich allen meinen lesern ein gutes kämpfen für ihr dein ganz persönliches ziel, es können ja mehrere sein, die nicht sofort erreicht werden müssen oder auch können!!

soweit eure francesca!!

10 Mai, 2009

GETÄUSCHT, ENTTÄUSCHT


hallo liebe leser,

emotionen begleiten uns, unser ganzes leben lang, emotionen werden geprägt durch ereignisse, wie z.b. prüfung etc. emotionen können auch zu emotional werden, der körper reagiert körperlich und seelisch darauf, so spricht man von psychosomatisch.


nun möchte ich diesem blogeintrag eine persönliche note verleihen und meine erfahrungen in sachen freundschaft niederschreiben. denn auch freundschaft hat sehr viel mit emotionen zu tun. wie eng liegen freundschaft und beziehung beieinander? wie entscheidet man für sich was für einen besser ist??


um freunde zu finden, registrierte ich mich auf einer singlebörse für menschen mit einer behinderung, egal welcher art.

mit vielen jungen männern hielt ich kontakt für wochen monate oder auch nur tage, ich nahm das nicht allzu ernst.

eines pfingstsonntags schrieb ich einen jungen mann an, der sich in meinem alter befand, ich verfasste eine nette nachricht, und siehe da es kam was retour, was ja in sachen internet und singlebörse eher selten vorkommt.

ein paar tage später wir hatten e-mail adressen ausgetauscht, schrieb mich ein mir unbekanter user an, meine reaktion, wer bist du? diesen nick kenne ich wirklich nicht. mit einem mal wusste ich wieder, aja, es hat geklingelt im hinterstübchen.

wir haben stundenlang gechattet, ich dachte komisch, man kann sich doch nicht gleich sympathisch sein. aber naja.

so telefonierte ich auch mal mit meinem chatgesprächspartner, mal sehen.

nach dem telefonat saß ich wieder vor der kiste und chattete, ich wozu denn, wie kann man sich soviel erzählen?, einer person, die man vielleicht 1 woche nur virtuell kennt!!

es vergingen lange chatabende, ich vergaß raum und zeit, ich war in meiner virtuellen welt, bis ich dann sagte, es reicht ich steig aus, das ist eine sucht.

aber irgendwann wurde es mir zu blöd, und ich traf den jungen mann, es verlief ganz normal, zwanglos, wir rissen unsere sarkastischen witzchen, die sympathie wuchs.

allerdings wusste ich nicht, hmm, wie reagiert mein blind date auf meine behinderung, wird das zu viel werden. meine behinderung stand genau beschrieben im internet, in meinem profil..

es gab dann noch ein 2. treffen, das resultat davon war für mich sehr enttäuschend, aber auf der anderen seite habe ich daraus sehr viel gelernt.

ich habe mir natürlich vorwürfe gemacht, wie konnte ich so naiv sein, auch wegen der behinderung, wieviel habe ich dem eigentlich mir fremden zugemutet? immer das schieben, helfen.

auch nach langer zeit sind wir noch befreundet, chatten gemeinsam. aber trotz allem habe ich noch immer angst, wegen meiner behinderung, nicht akzeptiert zu werden, weniger wert zu sein.

ich bin froh, dass ich mit höchstens einem blind date befreundet sein darf, ein sehr netter geduldiger mensch, der mir zuhört, wenns mal wieder in meinem leben kacke zugeht.

die emotionale enttäuschung habe ich mittlerweile fast verarbeitet, aber ich glaube ich habe mich in etwas hineingesteigert, was von der anderen seite nie vorhanden war.

meine lehre für das leben, treffe dich nicht mehr mit menschen, wo du nachher denkst: ui, das könnte für diejenige person zuviel sein, punkto behinderung.

zum schluss meines eintrags, möchte ich nochmal danke sagen für die freundschaft, die geduld für das zuhören, und das sich stetige auseinandersetzen mit mir als person, auch wenns manchmal, immer wieder zum davonlaufen ist!!

es ist mir nicht leicht gefallen, über so ein heikles thema zu schreiben, aber es war mir ein bedürfnis.

soweit, einen sonnigen muttertag, euch allen!!

eure francesca!!


22 März, 2009

träume, die langsam vor meinen augen zerbröseln

hallo liebe leser,

letzte woche war ich beim aufnahmetest am bfi-wien für die ausbildung zur med. verwaltungsassistentin.

ich konnte von minute zu minute zusehen, wie mein traum platzte.

das gebäude selbst ist nicht so behindertengerecht, aber dank meines lebensretters, dem euro-key für körperbehinderte menschen, kann ich alle behindertenklos, aufzüge plattformen, nutzen, die es in ganz österreich gibt.

so auch im bfi, schönbrunner straße, bis ich in den raum gelang, vergingen 45 min. der hausmeister von dort, säuerlich, halten sie die fluchtwege frei, schließen sie die plattform. ich lächle milde, ja aber zuerst muss ich rauf in den 3. stock. ich denke mir den teil und gehe oder rolle meines weges!!

im kursraum angekommen, erwartet mich hitze, 60 leute ich bekomme keinen platz zum sitzen.

die kursleitung für med. ausbildungen erklärt uns den ablauf der ausbildung. via power point.

danach folgt der eigentliche aufnahmeteil, ein diktat über die menschliche atmung, ich beginne zu schwitzen, meine hände werden knallsteif, ein wunder, dass ich noch einen stift halten kann, je schneller ich sein will, desto steifer langsamer werden die bewegungen der hände, der spasmus und die motorik hindern mich am mitkommen, meine assistentin katja schaut mich an, nimmt einen stift und ein papier zur hand und flüstert mir die fehlenden worte ein, scheiße die zeit ist vorbei,mir fehlen 1,5 sätze.

ich bitte die kursleiterin, mir mehr zeit zu geben, zum fertig schreiben, keine chance.

als nächstes folgt ein EDV test zum ankreuzen, grundwissen, mit der aufgabe bin ich in 10 min fertig. ich bin überzeugt in dem bereich vieles richtig zu haben.

zu guter letzt folgt ein persönlicher aufnahmebogen, ein motivationsschreiben.

ich schreibe alles hin, danach kommt ein persönliches aufnahmegespräch mit der kursleiterin.

ich schaue der frau ins gesicht, sehe ihre skepsis bezüglich meiner behinderung, sie fragt mich, welche behinderung ich habe. sie sagt gleich, sie kann mir keine großen hoffnungen machen, zwecks der ausbildung, aber sie frage ihre chefin zwecks der behinderung, die sei ja krankenschwester, was mich rasend macht, keine ahnung haben, aber gleich sagen, ich werde keine chance haben in der branche zu arbeiten. wer sagt das, wenn man es nicht versucht?

aber ich gehe voller kampfgeist aus dem raum raus und denke na warte, dir werde ich es zeigen.

man kann von glück reden, dass ich an dem tag aufrecht sitzen konnte, denn ich hatte einen grippalen infekt, mit husten und fieber, am abend hatte ich hohes fieber.

den ich schon 3 tage mit mir herumschleppte, aber ich ignorierte ihn, weil ich zeigen wollte, was in mir steckte.

eine knappe woche nach dem test bekam ich keinen anruf, ob ich durch sei, also probierte ich es. der herr am empfang sagte mir, aja sie sind die dame mit dem rollstuhl, ich habe für aufsehen gesorgt, das ist gut.

kurze zeit später ein rückruf der kursleiterin, die antwort ist nein. ich versuche die kursleiterin, zu überzeugen, von meiner assistenz. sie nein, das geht nicht, dass eine person 8h neben mir sitzt und mitschreibt aus platzgründen. ich frage sie nach den testergebnissen, keine antwort!!

das ist für mich typische offene diskriminierung auf grund meiner behinderung, österreich bekommt echt einen preis in sachen engstirnigkeit, intoleranz etc.

ich kann das nicht mehr aushalten, mir tut das weh.

so zerbröseln alle meine träume, die ich mir vorgenommen habe, nur weil sich andere leute vor mir als person mit behinderung anscheissen.

ich bin am ende meiner kräfte und kämpfe, wozu kämpfe ich? aber es betrifft ja nicht nur beruf sondern auch beziehung freundschaft.

ich wurde bis jetzt noch nie von menschen akzeptiert so wie ich bin, eine körperbehinderte junge lustige frau lebend mit persönlicher assistenz.


vor kurzem las ich ein buch mit dem titel schmetterling und taucherglocke, berührend erschreckend aber auch voller kampf und ziel.

was ist leben? ein leben, wenn ich nur mit dem augenlid kommunizieren kann, ein buch, das mich echt erscheckt hat aber auch gefreut hat. der schriftsteller kämpfte bis zum tod, das war seine aufgabe, ich glaube, wenns er geschafft hat, dann schaffe ich es erst recht, denn mir geht es besser!!

aus allen niederlagen kann ich lernen, auch wenn mir menschen weh tun, ich muss weiterkämpfen!!

lest mal das buch, und sagt mir dann, was ihr denkt!!

liebe grüße, francesca!


07 März, 2009

BRÜSSEL TEIL 6

hallo liebe leser,

was dann am 02.01. abends geschah erfährt ihr in meinem letzten teil des reiseberichts von brüssel:

02.01.09:

17:30: wir gesellen uns zu unserer gruppe, stärken uns für die heimreise, tauschen uns aus, planen schon für dieses jahr wieder am taize-treffen teilzunehmen.

so wie das schicksal es möchte, gibt es keine einstiegshilfe in brüssel. also mal reinheben und gepäck schleppen. da hat wieder mal die kommunikation nicht geklappt:)

wir tuckern richtung frankfurt am main.

21:30 frankfurt nach 3,5h fahrt.

nun haben wir 1,5h zeit, um dann umzusteigen. während unseres stops treffen wir ein ehepaar welches schon seit 24h unterwegs ist, um von china nach holland zu kommen. sie sitzen seit 10h in frankfurt fest. wir kommen ins gespräch, es ist nett mit anderen menschen aus anderen ländern zu plaudern, dann vergeht die wartezeit schneller.

unser zug tuckert mit 35 min verspätung in den bahnhof ein. wir legen uns hin, nachdem alle formalitäten erledigt sind.

meine assistentin klagt über halsweh und grippe. so human wie ich nun mal bin, habe ich mein arzneibeuterl mit. medikamente von a-z. ich biete ihr pflanzliche halstropfen an, nein danke. keine stunde später fieber schüttelfrost vom feinsten.

mein gedanke bitte nicht schon wieder!! panik!!
03.01.09:
7h morgens, diskussion anziehen. meine assi raunzt, ich bitte komme runter mich anziehen. ich sage ihr klipp und klar das ist ihr job und sie muss durchhalten.

bei linz verliere ich die nerven und brülle beide nieder, dass sie geld bekommen und nicht ständig raunzen sollen ich mag nicht, ich kann nicht. ich kann auch nichts dafür, dass ich abhängig bin von ihrem körper, ihrer leistung.

plötzlich ist alles still. ich stelle dann die behauptung in den raum, meine assistentin zu kündigen nach der reise.

so war es dann auch, nach der ankunft in wien verabschieden wir uns ohne worte!!

aja wen ich noch nicht vorgestellt habe meine 2 gefährten auf der reise kamara und mikrophon. meine assis hatten die glorreiche idee meine reise zu dokumentieren und zu filmen. weil sie es als dokumentation einreichen wollten , beim fernsehen oder bei einem festival in europa.

bei unserem abschlussgespräch über die reise, 3 wochen später sagte meine assi was soll ich mit den bändern machen? ich sage zeige sie mir, bevor du sie zusammenschneidest. sie okay, es kommt nur das in die doku, was du willst. ich vertraute ihr!!

bis heute sah ich keine einzige kassette über die reise. ich habe ihnen geholfen, dieses projekt zu verwirklichen, auf grund ihres studiums der kultur-und sozialantropologie,

wahrscheinlich sind die kassetten gelöscht und im mist oder sonst wo!!

das ist das erste und einzige mal, dass ich ein video über mich und persönliche assistenz auf reisen drehen lasse!!

vielen dank für ihr vertrauen und das verarschen!!

mein vertrauen gegenüber menschen ist leider sehr gesunken!!

im großen und ganzen bin ich sehr enttäuscht von der reise. aber es war eine wertvolle erfahrung. und ich werde sicher nicht so schnell wieder mit persönlicher assistenz verreisen. mama macht es am besten:)

die stadt brüssel ist cool nett und ich würde wieder hinfahren. das taize-treffen gab mir trozdem kraft vom glaubensaspekt!!

das ganze hat mich 700-800 euro gekostet, inkl. vergünstigung für 6 tage.

6 beratungssitzungen bei der wiener assistenzgenossenschaft. danke an meine beraterin für ihre nerven und ihre berechnungen für die assistenz für die reise. mit ihren berechnungen kam ich auf 24h pro tag.

mein monatliches stundenkontingent von 91,50h habe ich in 6 tagen für mehrere monate verbraucht!!

ich bin noch immer am abbauen!!

es ist so: ich bekomme von der gemeinde wien (FSW) 117h im monat zugesprochen, f. Pflegegeldergänzungsleistung für persönliche assistenz (PGE) zu einem stundensatz von 16€. die WAG verrechnet mehr, deshalb sind es nur 91,50h im monat.

bei den zahlen ist das reguläre pflegegeld laut pflegestufe 5 799,80 € ( FRÜHER) das sind 2 getrennte geldleistungen. jetzt ist das reguläre pflegeld bei pflegeldstufe 5 832,50€. das reguläre pflegegeld bleibt bei PGE erhalten. PGE ist eine leistung extra für persönliche assistenz!!

soweit so gut,

eure francesca:)





Brüssel Teil 5

hallo liebe leser,

nun folgt der abschluss meiner reise nach brüssel:

02.01:

um 08:30 beginnt das morgengebet in unserer gastpfarre.

meine assistentin packt meinen koffer und das gepäck von ihnen während ich weg bin.

nach dem gebet kommen wir heim. ich rechne ab, mache administrative dinge bezügl. der assistenz, heiße diskussionen laufen wegen der abrechnung.

meine assistentin möchte die ganze zeit fürs koffer packen bezahlt bekommen. ich nein. du bekommst die zeit gezahlt, wie lange du für meinen koffer gebraucht hast. ich brauche deine hilfe, weil ich auf grund meiner feinmotorik meinen koffer nicht packen kann. ich bezahle nicht, wenn du für dich und deinen freund den koffer packst, weil ich das nicht als assistenzleistung für mich sehe. ihr seid nicht behindert basta. nach 10 min lasse ich mich erweichen und schreibe gesamt 1,5 h auf für koffer packen naja.

ich vertreibe mir die zeit mit karten schreiben etc.

beim taschencheck meinerseits fällt mir meine bauchtasche in die hände, welche im rucksack ist. allerdings leer. oh nein meine brieftasche ist weg meine ausweise die meine behinderung nachweisen etc.

ich rufe meine eltern an, sie mögen meine karte sperren.

meine eltern sind noch in brüssel und bringen mir geld zur gastfamilie. wäre das gelöst.

nach hundertmal verabschieden von der gastfamilie sitzen wir im taxi richtung bahnhof. meine eltern wollen daweil zur polizei eine verlustanzeige machen, die sie nicht machen können. ich muss zur polizei.

ui, die zeit rent gegen uns, 16h der zug geht um 18h. plötzlich sichte ich eine polizeiwache. ich muss rein. meine assis mach das wien, keine panik. ich nein, das ist hier passiert und nicht in wien.

der assistent raubt mir den nerv mit seiner coolness. dann meint er noch er habe sein ticket verloren, für linz-bis wien. bis linz gilt das gruppenticket der kj oö.

ich bitte ihn in seinen hosentaschen nachzusehen. oh siehe da, es ist da. ich weiß wann ich den leuten was in die hand drücke, dann ist das so gewesen.

ich verluche die schlampigkeit gewisser personen:)

vor allem wenn das ticket auf meine kosten geht. zu aller frechheit traut er sich sagen, der assi, ach wir können sagen das ticket wurde mit deiner geldtasche gestohlen. ich kontere such und sei ruhig, ich könnte schon explodieren vor zorn. er wirft mir vor, nicht flexibel zu sein, denn der schaffner lasse ihn sicher schwarz fahren. ich bin ruhig und denke der wird dich raushauen und basta. warum vorher sauerstoff verbrauchen und nicht gleich suchen?

auf der polizeistation, dränge ich den polizisten auf englisch anzuzahen, denn sonst kann ich in brüssel bleiben.

zu guter letzt spricht er deutsch.

er erledigt alles flott in 20 min und ich bin erleichtert.

was dann geschah in teil 6!!

eure francesca:)

Brüssel Teil 4

hallo liebe leser,

hier nun der 4. teil meiner brüsselreise.

unser vorletzter tag bricht an, neujahrstag.

diese nacht war kurz, aber ganz okay.

miitlerweile ist es 10h vormittags und ich liege noch immer im bett, ungewollt aber bitte. meine assistenten pennen tief und fest. ich wecke sie wieder via handy, was ich mühsam finde, denn mit 24 jahren beide sollte man fähig sein, selbst aufzustehen. aber bitte, ich bin schon sehr sauer. als persönlicher diensthabender assistent oder in sollte man ein intaktes handy mitnehmen, dass der nachtdienst via handy abgewickelt werden kann. es funktionierte nur eines, der junge mann schlief und seine freundin auch, ihr handy sponn.

eben wie gesagt es ist schon spät, meine fersen knallrot, da ich seit 5h am rücken liege und ich mich nicht drehen kann, weil das bett schmal und nichts zum anhalten aufweist. deswegen der nachtdienst.

endlich kann ich aufstehen, meiner assi sehe ich an, dass sie keine lust hat mich zu duschen, ich brauche nicht viel reden, aber ich achte sehr auf die mimik meiner assi.

unsere gastfamilie ist zur neujahrsmesse gegangen, ich nicht schade. aber ich verzichte lieber, bevor wieder die diskussionen kommen, ich bin gemein und ließe sie nicht schlafen, das junge glück, meine assis.

endlich geduscht wollen wir in die stadt einen spaziergang machen. aber die gastmama kommt uns unten am haustor entgegen und meint seid um 1 wieder da, ich koche.

ich bin echt sauer, mist mein plan ist dahin. spaziergang dann essen, naja man mag ja nicht unhöflich sein.

mein gedanke, wären wir um 07:30 aufgestanden, wäre sich das ausgegangen. auch wenn am vortag silvester war, man muss zeitig raus, um das durchzuziehen, was man vorhat.

die gastmama tischt ein viergängiges menü auf, das lecker schmeckt, belgisch voll gut. hausächlich fisch und feine pasteten.

nun ist es 15h ich dränge mal wieder, sonst geht nix. wir wollen zum deutsprachigen ländertreffen in eine kirche in der stadt. wir sind zu spät dran, kommen 15 min zu spät.

die kirche bum voll, ich habe keinen platz. oh nach 10 min rücken 20 personen zusammen.

bei diesem treffen geht es darum, dass jugendliche von ihren erfahrungen in brüssel berichten. es werden mehrere jugendtreffen angekündigt. darunter auch das taize-treffen 2009, welches in bosna in polen sein wird. eine zugreise von 15-18h std. besteht mir bevor mit 3x umsteigen, wenn ich fahre:)

am abend das übliche abendgebet in heysel!!

zu später stunde fallen wir ins bett:)

soweit so gut,

francesca:)



02 März, 2009

BRÜSSEL TEIL 3

hallo liebe leser,

nun sollte ich den reisebericht über brüssel schön langsam aber sicher fertig stellen:)

mittwoch 31.12.08:

nach einer etwas verspäteten morgentoilette geht es via metro richtung stadtzentrum.

es scheint die sonne, aber es herrscht klirrende kälte.

die stadt besteht aus einem alten und modernen teil, darin beinhaltet ein stadttheater, das rathaus, welches wirklich wunderschön ist. mit einem vergoldeten dach, herrlich.

die häuser sind sehr eng aneinander gereiht und ähneln den fachwerksbauten in schweden, wo ich 2004 war.

am nachmittag begeben wir uns in die kirche st. nicolas, eine wunderschöne kleine gotische kirche in der mitte des stadzentrums.

ringsum um uns lauter feine schokogeschäfte, die auslagen laden ein, einzukaufen. ein paar schritte weiter, ein laden mit echter brüssler spitze, nett anzusehen.

ich kaufe natürlich gleich schokolade für zuhause ein. in dem laden wurde mir ganz sicher meine geldbörse gestohlen, aber wie das schicksal es so will merke ich es erst 2 tage später. alles weg, geld personaldokumente, dazu später.

zurück in der kirche st. nicolas nehmen wir an einer kirchenführung teil, gehalten in englischer sprache.

nach 45 minuten bitte ich meine assistenten die kirche zu verlassen, da ich nichts höre und sehe, es drängen ur viele leute um mich herum. ich bekomme leichte zustände, ab mit uns nach heysel zum abendgebet.

pünktlich zum essen, sitzen wir in halle 3. essen unter aller sau, ich glaube ich habe 5 kilo abgenommen in 6 tagen, so tragisch wars nicht, aber auch nicht gut.

19h pünktlich zum abendgebet, der chor singt tolle taize-gesänge. das gebet ist ruhig und meditativ.

wir brechen schon etwas zeitiger als sonst richtung gastfamilie auf, die u-bahn, gesteckt voll. im waggon erklingt biene meija auf polnisch, meine assis schütteln den kopf, ich finds cool.

23h wir machen uns auf zu unserer gastpfarre, wo das gebet des friedens stattfindet.

ich darf die lesung in meiner muttersprache vortragen, ebenso eine fürbitte.

silvester ist für mich was anderes geworden, kein geknalle, ein ruhiges feiern.

0h jeder gibt mir sehr herzlich die hand. gratulieren mir zum neuen jahr. es geht hier nicht um aufgesetzte freundlichkeit, sondern es kommt von herzen, was mich fasziniert.

nach dem gebet gehen wir richtung pfarrsaal, wo das fest der nationen stattfindet.

viele nationen geben ihr bestes mit ententanz etc.

gegen 2h morgens fallen meine assis und ich ins bett.

eigentlich wollte ich noch länger aufbleiben, aber ich verzichte darauf, denn ich möchte nicht diskutieren, wie lange meine assis schlafen dürfen!!

so war mein silvester 08!! besinnlich und ruhig. dieses jahr wieder:) hoffe ich!!

soweit so gut,

eure francesca










29 Jänner, 2009

brüsselreise teil 2


hallo liebe leser,

hier folgt nun mein 2. teil der brüsselreise, bzw. des taize-treffens in brüssel in form eines reiseberichts.

dienstag, 30.12.08:


7h morgens:

ich muss meine assistenten per handyanruf wecken, da sie sich keinen wecker gestellt haben. wir schlafen gott sei dank nur ein zimmer entfernt.

etwas zerknautscht vom am boden schlafen schlurft neine assistentin in mein zimmer, murmelt irgendwas was einem guten morgen ähnelt.

leider gottes muss ich wie so oft in dieser woche meine assistenten hetzen, ansonsten kommen wir zum morgengebet in unserer gastpfarre zu spät. das morgengebet startet jeden tag um 08:30.


nach dem morgengebet findet eine diskussionsrunde statt, zum thema wie habe ich zum katholischen glauben gefunden.

eine sozialarbeiterin erzählt uns wie sie vom judentum zum katholischen glauben fand, schilderte ihre tätigkeit mit jugendlichen, die auf der straße oder im heim lebten, und fragte wie das sozialnetz in unserer jeweiligen heimat ist, es ist wirklich beeindruckend andere menschen aus anderen nationen kennenzulernen.

12h: wir sind am messegelände angelangt, suchen die halle 3, wo behinderte menschen in ruhe essen können, man muss sich nicht anstellen, die essensausgabe erfolgt rasch.

um 13:15 startet das mittagsgebet in halle 12, wo die polen ösis etc ungebracht sind, um zu beten.

danach hat man die möglichkeit sich workshops anzusehen, ich entscheide mich den klängen der weltchöre zu lauschen aus rom, lateinamerika etc.

16:00 meine assistentin klagt über unpässlichkeit, ich sage ihr sage es rechtzeitig, dann rufe ich meine eltern an, die mir nachgeflogen sind für notfälle. ich wollte es zwar nicht, aber sie ließen sich nicht abbringen, schon in wien nicht.

keine 2h später musste ich handeln, denn meine assi brauchte rasch med. hilfe von außen. ich sah schon kein medikament hilft mehr. meine betreuung ist gefährdet.

ich rief meine eltern an, die nach 1,5 herbeirasten mit brüssels öffis. den rest des abends bin ich auf die hilfe meiner eltern angewiesen.

sie besuchen mit mir das abendgebet um 19h, gehen mit mir essen als trost. das essen in der brüssler innenstadt ist teuer und unsagbar grindig.

meine eltern und ich machen uns sorgen, wie wird der urlaub weitergehen, muss ich zu meinen eltern ins hotel ziehen? ein mann kann mir nur 40% der betreuung übernehmen.

mittwoch 31.12.08:

0:30 meine assistenten kehren zur gastfamilie zurück, dank einer infusion ist meine assi wieder einsatzfähig. wir besprechen den weiteren ablauf der reise. meine eltern sagen ganz einfach klar und deutlich, dass sie mich nicht mehr betreuen werden, denn das ist aufgabe der assis, ein job, für den man sich freiwillig gemeldet hat. also muss ich verantwortung tragen.

am nächsten morgen herrscht etwas dicke luft, was dann geschah schreibe ich beim nächsten eintrag!!

also dann, bis bald,

eure francesca!!

21 Jänner, 2009

BRÜSSEL RUFT, EIGENE GRENZEN ERKENNEN BEHINDERUNG PUR ERLEBEN UND CO








hallo liebe leser,


waren sie schon im lande der besten pralinen? nein?

na dann gut koffer packen und ab geht die eisenbahn nach belgien nach brüssel.

denn genau dort hin wollen wir, meine assistenten und ich zum taize-treffen 2008 unter dem motto auf dem pilgerweg des vertrauens auf der erde von brüssel.

nun werde ich meinen reisebericht in tagen niederschreiben:


Vorgeschichte: taize ist ein wunderschönes stiles örtchen im süden frankreichs, wo sich viele gläubige aus europa einfinden um zu beten, oder auch hin pilgern.

der gründer des ökumenischen taize-treffens ist ein mönch namens fere rocher, es kommen immer mehr mönche hinzu, eine glaubensgemeinschaft entsteht. das ist keine sekte, es basiert auf dem ökumenischen glauben. es können alle gläubigen christen daran teilnehmen, egal aus welchem teil europas.

wie kam ich dazu?

vor 3 jahren sprach mich eine malteserin an, sie fährt mit ihrer schwester und ihrem bruder zum taize-tereffen nach zagreb, sie sagte stell dir einfach 50.000 jugendliche vor, die beten und irgendwo in europa leben.

mein gedanke cool, endlich leute zum reden kennenlernen etc. ein welthugendtreffen und der glaube in der mitte, noch dazu über silvester, einfach geil..

die eindrücke waren so toll, dass ich so noch immer ganz genau weiss, wie glücklich ich war soviele nette soziale junge menschen um mich zu haben. mit diesem gedanken fuhr ich heuer auch hin.

wer wissen möchte, wie es 2006 war, der kann gerne in den blogs von 2006 stöbern!!

nun kommen wir wieder zurück zum treffen von 2008, ich verplappere mich schon wieder, sonst fährt uns der zug weg!!


sonntag 28.12. 08:

ich treffe meine assistenten am westbahnhof voll gepackt, alle sind gut drauf , voller erwartungen augeregt.

19:54 der zug soll uns in 9,50 stunden in frankfurt hbf abliefern. wir reisen mit der katholischen jugend oberösterreich, die in linz zusteigt.

22:15: koordinator heinz gesellt sich gleich zu uns, erklärt meinen assis alles über den ablauf des treffens etc. meine assis verkünden lautstark wir sind nicht gläubig, francesca ist unsere chefin, die alles unter dach und fach hat. ich lächle milde...

der koordinator meint legt euch hin, die nacht ist kurz.

ich bitte meine assis um 03:45 aufzustehen, da der zug um 04:56 hält. dass wir genug zeit haben zum aufstehen, 03:45 weckruf.

heinz meint ach es reicht wenn ihr um 06:00 aufsteht, der zug bleibt bis 06:15 stehen. meine assis befolgen nicht meine anweisung. knurr.

04:56 schaffner klopft, mensch wollten sie nich aussteigen, meine assis schlummern, ich brülle, der schaffner die ausstiegshilfe steht bereit, sie blockieren die ausstiege.

meine assis schrecken hoch, helfen mir ins gewand, ich schreie nur mehr anweisungen quer durch den zug. zu allem drum herum, wurde gestohlen auf der fahrt, meiner assi bleibt das herz stehen, gott sei dank nicht uns.



montag: 29.12.08

06:15 wir sitzen im bahnhofscafe, um 07:29 geht der schnellzug nach brüssel midi: ich muss meine assis tretzen rechzeeitig am bansteig zu sein, da der einstiegservice wartet. die zwei assis ruth und julian haben kein zeitgefühl stelle ich fest naja..

07:29: wir sitzen, die landschaft rauscht an uns vorbei, 3,5h nch dann sind wir da!

wir überqueren ganz deutschland.

ich bin putzmunter, schreibe die ganzen stunden in die stundenlisten ein, überlege mir dienstpläne, damit es keine meckereien gibt. ich schaffe es nicht, ich bin nach 1h kaputt.

11:15 brüssel nord, wieso nicht midi? ja am bahnhof nord ist das deutschsprachige taize-komitee näher.

meine assis vezweifeln es gibt keine ausstiegshilfe der ÖBB. nur stufen, holpersteine ein wahnsinn. wir fahren mit der metro richtung simonis, das u-bahn-netz liebe leser entnehmen sie bitte oben.

wir versuchen den anschluss zur gruppe nicht zu verlieren das taize-komitee befindet sich in einer uni von brüssel, ich stelle mich an, um uns anzumelden, mittels dem ländercode, bezahle transport-tickets für 4 tage für 3. personen etc.. die formalitäten sind erledigt. mir ist schummrig von 200 leuten im raum, aber es geht.

wir haben nun die adresse von unserem pfarrgebiet, indem wir einer gastfamilie zugeteilt werden. nun wieder in die u-bahn bis zur station hankar. in den bezirk san gulian, st. julius. hankar und petilion sind die einzigen u-bahn stationen, der linie 1a gelbe linie, die einen aufzug besitzen. von nun an strolchen wir zu dritt durch brüssel. nach 3h suchen kommen wir in der pfarre an.

ein mann, der der beste freund des santa claus ist, auf grund seines barts, stimme etc. begrüßt uns auf franz. und stellt sich als unser gastvater jean vor. gleich fragt er uns, woher wir kommen austria what australia, wir beginnen zu lachen, als ich ihn auf englisch frage, ob er wien kennt, nickt er eifrig und lacht schallend.

gleich darauf kommt seine frau, die auch freundlich lächelt aber sehr reserviert scheint. leider versteht sie kein wort englisch, mit händen und füßen bekommen wir heraus, was beide beruflich machen, nämlich in der seelsorge tätig sein, er diakon, sie seelsorgerin im spital.

um 16:15 kommen wir endgültig zuhause an, 10min fussweg von der pfarre, nicht weit, eine nette wohngegend am rande brüssels 1,5 std. zum messegelände mit der u-bahn, von der u-bahn station petilion bis zur u-bahn station heysel, siehe plan. in heysel ist das messezentrum, wo das eigentlich taize-treffen stattfindet, mit beten workshops etc. das messegelände umfasst 12 hallen, und ist riesig.

als wir zu hause ankommen vergebe ich die gastgeschenke, unsere gastmutter kocht uns was leckeres, wir legen uns schlafen, die letzten 22h waren heavy, ich bin nicht müde, komischerweise, meine assis raunzen, jetzt wird es erst hart, da wir duschen wollen und nicht wissen wie, da man mich leider in die wanne heben musste, da nicht ein griff zum anhalten da ist und ein sessel,zum sitzen nach 45 min suchen findet die gastmutter einen sessel, der hineinpasst. ich beschließe trotzdem okay die wanne sieht mich nicht wieder so schnell, ansonsten ist ruth kaputt, was sie dann auch am nächsten tag war sie war nicht mehr dienstfähig.

um 21h fielen wir ins bett,das abendgebet fand um 19h ohne uns statt. aber ich sagte gleich zu meinen assis morgen 07h weckruf, damit wir das programm durchziehen können in heysel. ein murren raunzen, ich sagte ihr seid auf einer dienstreise, bekommt geld, den romantischen urlaub könnt ihr in wien zu zweit machen, ich bestimme was hier gemacht wird und basta, das ist der sinn von persönlicher assistenz.

dann gab es kein motzen mehr!! außer über den nachtdienst!!

morgen gibt es eine fortsetzung des reiseberichts! es war spannend aufregend etc..

soweit eure francesca:)



18 Jänner, 2009

VERZWEIFLUNG, WARUM GEFANGEN SEIN IM KÖRPER?

hallo liebe leser,

hier ein eintrag, der spontan entsteht.

ich möchte kein mitleid bei anderen erzeugen, nur einen kleinen einblick in mein leben geben.

ich möchte heute abend in die jugendkirche wien gehen, sowie jeden sonntag. meine assistentin julia hätte heute dienst gehabt, um mich zu begleiten, sie ist krank. kann ja jedem passieren.

so entschied ich mich die bereitschaftsassi für heute anzurufen, laut notrufliste!!

die nr stimmte, diejenige assi hob ab, sagte sie habe gar nicht bereitschaft, ich bat mir die nr der 2. bereitschaft zu geben, sie wusste sie nicht.

was ich damit sagen möchte, bzw. zeigen möchte, dann bin ich erst recht behindert, ein kreis der abhängigkeit entsteht.

was würde ich machen, wenn meine eltern nicht da wären?

kann ich jemals alleine leben?? in einer eigenen wohnung?

die antwort nein leider nicht!!

sowas macht mich echt kaputt und da bekomme ich angst, um mein leben.

das heißt nicht nur, dass ich mich behindere, sondern auch andere in meinem umfeld, in ihrer freizeitgestaltung!!

kann man das verlangen, dass immer andere für mich zurückstecken??

aber man gewöhnt sich daran abhängig sein zu müssen, was das haus verlassen betrifft!!

wer jetzt noch einmal wagt mich zu fragen, ob ich alleine ohne meine eltern leben kann, den menschen lade ich gerne in meine wohnung ein und zeige ihm wirklich mein leben!!

das ist das leben einer behinderten jungen frau, die jeden tag hoffen muss, dass ihrer mutter bzw. vater gut geht, haben sie kräfte??

aber keine sorge, die WAG bekam schon ihr saftiges mail!!

so weit so gut, eure verzweifelte francesca!!