25 Oktober, 2008

Alt und jung

hallo liebe leser,

bevor ich diesen tag beende möchte ich noch die erlebten dinge des heutigen tages niederschreiben.

eine familie hat jeder von uns, egal, ob es nur papa mama geschwister sind, manche menschen haben aber auch gar keine, was ja wirklich weh tut zu hören, zu sehen. manche haben aber auch schon ihre eigene große oder auch kleine familie.

für mich persönlich hat familie folgende gedanken:

verantwortung, erziehung gemeinschaft liebe prinzipien traditionen kinder vorleben auch glauben etc.


die jugendleitung meiner heimpfarre machte sich auch gedanken, über die verschiedenen generationen in der pfarrgemeinde und lud zum nachmittag für alt und jung ein.

es fehlte keiner vom säugling bis zur pensionistin war jeder da pfarrer pastoralassistent firmling kommunionskind etc.

wir starteten den nachmittag mit namenschilder basteln, danach folgten kennen-lernspiele activity. das leibliche wohl durfte nicht fehlen.

was ich persönlich interessant fand war die dynamik dieser veranstaltung, zuerst war jeder verhalten leise, aber mit der zeit entwickelten sich gespräche mit jeder generation, ein buntes treiben herrschte im raum, gemeinschaft entstand.

alle ließen sich auf das programm ein, egal ob baby mama papa pfarrer etc.

am besten fand ich als uns folgende aufgabe gestellt wurde:

man sollte aus einem stück ton eine kugel formen, diese kugeln wurden im kreis weitergereicht, am ende sollte jeder seine eigene kugel wieder haben, schwierige aufgabe.

die reaktionen die ich beobachtete waren folgende:
manche ließen sich voll auf das projekt ein, andere verloren die nerven, schimpften, kinder begannen schon zu formen, andere schupften den ton von einer hand in die andere, naja coole entwicklung.

nun 2. aufgabe: aus dem erhaltenen stück ton egal ob dein eigenes oder ein fremdes, sollte etwas persönliches geformt werden, ein kreuz eine kerze, wie man sich gerade fühlt, man merkte, die leute wurden ruhiger nur die finger hände werkten. nun konnte man sein gebilde in die mitte legen.

am ende des nachmittags gab es noch eine messe= vorabendmesse, wo wir das geformte vor den altar legten, man spürte durch diese figuren die gemeinschaft, egal wie alt du bist, jeder ist einzigartig, jeder hat dazu beigetragen, um dieses projekt zu verwirklichen.

ich glaube, das hat unserer pfarrgemeinde gefehlt, das auf einander zugehen zwischen zig generationen. es ist gelungen.

gemeinschaft wärme wird spürbar, der herr entfacht das feuer in uns, hier noch ein paar stichwörter aus einem lied herr du bist mein rückenwind, mein favourite:

du bist der herr der mein haupt erhebt, du bist die kraft die mein herz beleb, du bist die stimme die mich ruft du gibst mir rückenwind, refrain. natürlich mit bewegungen ist das super, kinder waren begeistert.

bei diesem lied spürt man, man ist nicht allein, denn es gibt jemanden, der da ist, der herr der mein haupt erhebt, wenns echt grausig wird, der wind des herrn weht in meinem leben, manchmal sanft wie eine brise, manchmal orkanartig.

es war wieder ein schöner nachmittag, mit guten begegnungen und erinnerungen.

in diesem sinne, wünsche ich euch liebe leser viele schöne begegnungen in eurem ganz persönlichen leben. geht eure wege nicht oft alleine, sondern mit menschen, die ihr schätzt mögt liebt etc.

bis bald, liebe grüße, francesca!!

p.S: ich erwähnte den aspekt familie deshalb, weil viele jungfamilien in unserer pfarre sind, und ich das sehr wichtig finde, denn heute ist familie gründen was abartiges, laut gesprächen, die ich in der bim kaufhaus, egal wo mitbekomme.

meine meinung: familie gründen ist das größte geschenk, und es fördert das sozialverhalten der jenigen personen, man lernt umzudenken wird sensibler, alle unsere sinne werden gefordert, augen ohren nase schmecken, tasten.

11 Oktober, 2008

NEUSTART

hallo liebe leser,

nach einiger zeit komme ich wieder zum posten.

die letzten tage und woche waren doch etwas sehr stressig mit assistentensuche berufsfindung usw.

ja neustart, dieses thema kommt immer häufiger in den medien vor, prominente wagen einen neustart, so auch ich.

ich glaube wir stehen oft vor großen als auch kleinen entscheidungen in unserem leben, wissen aber nicht, wie wir diese bewältigen sollen. welche mittel, menschen gibt es es die mir helfen können, das richtige zu tun??

genau diese frage stellte ich mir, als ich am 12.09. meinen letzten kurs beendete. es gab schon viele vorschläge, was ich nachher machen könnte, aber all das stieß mir sauer auf, und führte zu keinem ziel, das ich ganz persönlich erreichen möchte.

so habe ich mich zwar für den schwierigsten weg entschieden, aber ich habe das richtige getan.

ab 20.10. werde ich eine kurzausbildung zum office assistant machen am bfi-wien, dauer 6 wochen, mit abschlussprüfung etc. gleichzusetzen mit lehrabschluss fachprüfung für kaufmännische berufe.

nach dem motto christina stürmers kann das wirklich alles sein? sage ich nein, möchte ja noch 2 mdizinische ausbildungen absolvieren, med. verwaltungsassistentin und ordinationsgehilfin, ist nur fraglich, ob sie mich zulassen vom gesundheitszustand.

aber wollen wir mal den teufesl nicht an die wand malen. step by step.

ich bin schon sehr gespannt, wie der kurs wird. der aufnahmetest war ja nicht so schwer, nur rechtschreibtest, den habe ich in 30min zeitvorgabe geschafft, was eh schon ein wunder ist.

also treffen wir unsere entscheidungen, sagen wir wann wir hilfe brauchen und wollen.

aber die alleinige entscheidung liegt bei uns selbst.

soweit meine news!!

liebe grüße, francesca!!