hallo liebe leser,
hier ein eintrag, der spontan entsteht.
ich möchte kein mitleid bei anderen erzeugen, nur einen kleinen einblick in mein leben geben.
ich möchte heute abend in die jugendkirche wien gehen, sowie jeden sonntag. meine assistentin julia hätte heute dienst gehabt, um mich zu begleiten, sie ist krank. kann ja jedem passieren.
so entschied ich mich die bereitschaftsassi für heute anzurufen, laut notrufliste!!
die nr stimmte, diejenige assi hob ab, sagte sie habe gar nicht bereitschaft, ich bat mir die nr der 2. bereitschaft zu geben, sie wusste sie nicht.
was ich damit sagen möchte, bzw. zeigen möchte, dann bin ich erst recht behindert, ein kreis der abhängigkeit entsteht.
was würde ich machen, wenn meine eltern nicht da wären?
kann ich jemals alleine leben?? in einer eigenen wohnung?
die antwort nein leider nicht!!
sowas macht mich echt kaputt und da bekomme ich angst, um mein leben.
das heißt nicht nur, dass ich mich behindere, sondern auch andere in meinem umfeld, in ihrer freizeitgestaltung!!
kann man das verlangen, dass immer andere für mich zurückstecken??
aber man gewöhnt sich daran abhängig sein zu müssen, was das haus verlassen betrifft!!
wer jetzt noch einmal wagt mich zu fragen, ob ich alleine ohne meine eltern leben kann, den menschen lade ich gerne in meine wohnung ein und zeige ihm wirklich mein leben!!
das ist das leben einer behinderten jungen frau, die jeden tag hoffen muss, dass ihrer mutter bzw. vater gut geht, haben sie kräfte??
aber keine sorge, die WAG bekam schon ihr saftiges mail!!
so weit so gut, eure verzweifelte francesca!!
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