16 Jänner, 2007

TAIZE-TREFFEN vom 27.12.06-02.01.07 TEIL 2



hallo liebe blogleser!!

hier kommt die fortsetzung meines reiseberichts nach zagreb:

donnerstag 28.12.06 TAG 2

die reise von salzburg nach zagreb soll 7,5 std dauern. wir haben uns alle hingelegt im 6er-abteil. während der nacht klopft es ständig an die tür: wer ist draußen? ich: ned scho wieda eine polizistin, die schreit passport p-l-e-a-s-e. dann dämmert es mir, aja kroatien ist ja nicht bei der EU, deswegen die ständigen kontrollen naja. von nachtruhe, wohl keinen dunst was?? wir zücken die pässe.

04:00 klagenfurt: unser letzter mitreisender steigt ein, unser liegewagenabteil ist voll.

07:30h aufstehen- schnell die müden glieder strecken, keiner von uns hat wirklich gut geschlafen, aber trotz allem auf. in 60 min ist ankunft in zagreb.

08:30h raus aus dem zug, ich bin ganz happy, mal frische luft zu schnuppern, nach 7,5 std fahrt in einem dermaßen stickigen überheizten zgugabteil. das gepäck wird durch das fenster zu boden befördert.

nun sind wir gut angekommen, suchen einen aufzug und verlassen den bahnhof.

09:15h unsere gruppe geht zur straßenbahnhaltestelle. mich trifft der schlag. keine einzige ulf, in dieser stadt. die bim fährt ein, ich raus aus dem rollstuhl, nun muss ich mit hilfe die stiegen raufsteigen, beim einstieg. danach noch mit mit dem bus.

unser ziel: das deutsche empfangsteam, welches uns zu gastfamilien schickt. dort angekommen teilt sich unsere gruppe in kleingruppen zu je 3-4 personen. ich bekomme nun einen zettel in die hand gedrückt mit einer kroatischen adresse.

11:30h seit einer halben stunde warten meine betreuerinnen und ich auf den organisierten shuttlebus für rollifahrer, der uns zu unserer gemeinde/gastfamilie bringen soll.

12:30 ankunft in der gemeinde. ein kloster. gleich daneben unsere pfarre, wo in den 5 tagen das morgengebet stattfinden soll.

gleich der 1. schreck, ich soll in dem kloster übernachten? nein, das geht nicht, ich am boden schlafend. also nein.

13:30 gott sei dank, eine lösung. der gastvater kommt und holt mich und meine 2 betreurinnen von der pfarre ab.

nach 30 min fußweg gelangen wir in eine gartenhaussiedlung. am ende der straße, unser haus, klein aber fein. die gastmutter begrüßt uns sehr herzlich.

in der küche duftet es, herrlich nach suppe, und anderen köstlichkeiten.

15:30 wir bitten unsere gastmutter, uns zurückzuziehen, um den versäumten schlaf nachzuholen.

bis 16h büseln wir, tief und fest.

16:15. wir machen uns frisch. um 17:30 sollen wir unsere komplette gruppe vor dem messegelände treffen. mein gatvater bringt uns mit dem auto zum treffpunkt.

beim messegelände angekommen suchen wir uns einen platz bei der essensausgabe. endlich eine bank, und essen holen gehen, essen.

menü: bohnensuppe mit würstel aus der konservendose, mitgebrachtes besteck kommt zum einsatz *G*

anmerkung am rande: bei der essensausgabe gab es eine halle, extra für behinderte menschen mit bänken und tischen. ansonsten hätte man sich mit 40.000 jugendlichen in der schlange anstellen müssen. so war es doch bequemer, siehe oben.

alle anderen jugendlichen mussten sich anstellen und das essen am boden sitzend einnehmen.

was nach dem essen am messegelände gemacht wurde, steht morgen online!!

also dann, bis morgen,

eure francesca!!