07 September, 2008

DIE INSEL

hi liebe leser,

ich schreibe nicht von einer urlaubsinsel, wie kreta mallorca etc,
sondern vom donauinselfest 2008.

nach langen diskussionen mit meinen 5 assistenten ging ich dann doch aufs donauinselfest, allerdings mit einer vertetungsassistentin, die sich wacker geschlagen hat. meine anderen 5 assistenten haben sich schlicht und einfach geweigert. naja etwas grantig war ich schon, aber es fand sich ja eine lösung.

nachdem der workshop in der wiener assistentzgenossenschaft aus war, fuhr ich mit assistentin nina zum fest. bei nacht hat die donauinsel ein eigenes flair, welches mich an urlaub erinnert,

wir wurden von menschenmassen zur Ö3-bühne gezogen, wo die gruppe wir sind helden um 22h auftrat. die gruppe kommt aus hannover und spielt deutschen rock. leider konnte ich nicht ganz vor die bühne, so wie die letzten jahre, was zur folge hatte, dass ich nur aufgetusste weiber, besser gesagt, deren hinterteil sah, ab und zu ein kurzer blick auf den schlagzeuger, der sein bestes gab.

es war schon toll, dabei gewesen zu sein, die musik gehört ja zu meinen favourits, rockig gut und fetzig. besser auf der insel, als im CD-Player *G* LIVE IST LIVE!!

gegen 23:30 war es aus, mittlerweile zapenduster, leute bladlwach, am liebsten hätten sie auf meinem schoß platz genommen. aber durch mein resches brüllen, achtung rollstuhlfahrer machen sie platz, kam ich durch, ich bat nina, die führung zu übernehmen, weil ich schon sehr panik hatte, die leute rennen mich nieder.

am handelskai war der lift kaputt, toll. aber 2 mädels haben dann doch mitgeholfen, nina hat ja schon erfahrung als PA, also konnte ich ihr vertrauen, dass sie meinen rollstuhl mit mir drin in die richtigen hände gibt.

am bahnsteig angekommen gab es ordnungskräfte, der wiener linien, also konnte ich getrost in die u-bahn steigen.

in der gumpendorfer straße erwischten wir die letzte bim, richtung simmering. gott sei dank!!

gegen 01:00 ging ninas dienst zu ende, und ich fiel müde aber ganz zufrieden ins bett.

da sieht man wieder: persönliche assistenz ist die einzige lösung für mich, um meinen hobbies interessen nachzugehen, ohne von angehörigen betreuern abhängig zu sein.

ich brauche kein schlechtes gewissen zu haben, warum ich das machen will, diese aktivität, weil PA verdient geld meine mutter nicht, wenn sie mich begleitet.

also ich bin ganz happy peppi!!

bis bald, liebe grüße,

francesca!


1 Kommentar:

astrid krainz hat gesagt…

hi liebe francesca,

bei deinem bericht von der donauinsel fällt mir gleich wieder unser bonjovi-event ein :-)
cool, dass du das durchgezogen hast, falls du mal wieder event-begleitungs-notstand hast, dann sag bescheid...
sofern ich einen babysitter find bin ich dabei...

alles liebe,
astrid