14 Mai, 2008

erste unsichere schritte ins reale arbeitsleben

hi liebe leser!


man glaubt es kaum, aber ich habe ein kleines ziel erreicht, in meinem leben nach ungefähr 20 bewerbungen in 2 monaten.

ja ich bin seit 21.04.08 praktikantin im kaufm. sozialen bereich. juhu ein wunsch ist in erfüllung gegangen.

am 17.03. 2008 fand mein vorstellungsgespräch statt im amt für soziales und behinderungen.

für die dauer von 4 wochen bin ich die kleine nette praktikantin.

zu meinem aufgabengebiet zählt das ausstellen der behindertenpässe für die menschen über 65 jahre, sprich omis und opis betreuen, vom schreibtisch aus. das meiste ist EDV-Eingabe von akten. kurz gesagt, ich ersetze referenten, die auf urlaub sind in sachen behindertenpässe und die dazugehörigen papiere.

ich würde mich als befundschnüfflerin bezeichnen, da ich in den letzten wochen sehr viel medizinisches gelernt habe, viele begriffe.

die ersten 1,5 wochen waren echt schlimm, weil ich den arbeitsvorgang nicht kannte, und das benützen der schriftstücke überhaupt nicht checkte, warum ich jetzt dieses schriftstück ausfüllen muss.

aber auch das ist vorbei, ich bin eingeschult worden und meiner aufgaben bin ich mir sicher.

aber wir sprechen vom amt, der parteienverkehr spielt eine wesentliche rolle. ich fürchte mich nicht vor älteren menschen, ich mag sie, klopfen an die tür, manche verhalten, manche grantig schwer hörend, oder gar verzweifelt. meine aufgabe geduldig sein sozial offen da sein, und genau zuhören, manchmal 3x fragen, haben sie noch fragen, weil er mich nicht hört, ja so ist das, manchmal denke ich mensch, dass du noch aufrecht stehst, schenke der partei ein lächeln und wünsche alles gute.

manchmal bin ich richtig erschöpft, wenn ich einen akt bei seite lege, für mich ist das akten bearbeiten wie bei einem rollenspiel, die partei hat chronische colitis, darmentzündung der andere fordert mich, weil er schon 3x bandscheiben operieren war. naja aber ich muss unserem ärzteteam alles vorbereiten, damit er weiß, heute kommt herr kummer zur einschätzung für den behindertenpass.

abschließend möchte ich sagen, ich liebe mein praktikum und die tätigkeit, denn ich muss für einen menschen, das geben, was er von mir braucht ein dokument einen pass.

die kollegen bemühmen sich erklären mir was wenn ich was nicht checke, nehmen sich zeit, wo findet man das heute noch??

ohne mein assistenzteam meine lochenden und heftenden hände, könnte ich das praktikum nicht absolvieren, ihr macht mir dinge möglich, von dennen ich immer als kind träumte, von medizin mensch und sozialsein. ein großes dankeschön an alle, die mit mir arbeiten und noch arbeiten werden, bis ende des praktikums behinderung bekommt einen anderen blickwinkel durch persönliche assistenz, ich bin bürogehilfin.DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

mit diesem eintrag möchte ich anderen menschen aufzeigen, was alles möglich ist auch wenn ich behindert bin. kämpft für euer recht, denn nur so zeigt ihr, wer ihr seid!!

ziele lassen sich verwirklichen, du braucchst nur power stärke und mittel, die dir helfen es umzusetzen!!

PA MACHT ES MÖGLICH!!

IN DIESEM SINNE,

ALLES GUTE an alle, die noch viel vorhaben!!

francesca!!

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